Die U.S.S. Cutty Sark hatte an Starbase 103 angedockt um Wartungsarbeiten durchzuführen und Güter aufzunehmen.
Zeitgleich hatte dort auch ein romulanischer Kreuzer angelegt, der nach einem Angriff durch die Ferengi leicht lädiert war
und dort einige Güter abladen sollte. Zwei Kisten waren für die Cutty Sark bestimmt.
Außerdem verkaufte man auch gleich alle brauchbaren Überbleibsel des Marauders, die man nicht selbst benötigte.
veSjoH hoffte in der Bar der Station einige Romulaner unter den Tisch saufen zu können.
Javana, X.O. und Wissenschaftlerin auf der chR Merdeka war auch gerade in der Bar.
Sie wusste zwar, dass es nichts brachte diese verweichlichten Terraner zum Trinken her-auszufordern,
aber als sie den Klingonen mit den spitzen Ohren sah, wurde sie aufmerksam.
Es ist nicht die Art der Romulaner jemanden herauszufordern, sie warten eher darauf, dass sie von jemandem herausgefordert werden.
Javana ging es genau so. Normalerweise. Aber heute irgendwie nicht. Heute juckte es sie irgendwie in den Fingern.
Ganz besonders ein Klingonen-Vulkanier-Mischling... das war höchst interessant.
Da veSjoH nur darauf gewartet hatte ein Spitzohr unter den Tisch saufen zu lönnen, quatschte er die erste romulanische Person an,
der er begegnete. Da Javana ihn gerade beobachtete und nicht weit entfernt stand war sie es. "Was für ein Glück" dachte sie...
Es schlossen sich noch andere Romulaner sowie Sternenflottenoffiziere, meist Terraner, an. Doch sie waren die ersten,
die vom Stuhl kippten. Später folgten auch die Romulaner und am Ende waren nur noch Javana und veSjoH über.
Aber natürlich konnten auch sie nicht merh gerade gehen, als sie die Bar verließen. Ein paar Gläser hätten sie bestimmt noch vertragen,
aber der Wirt hatte leider nichts mehr anzubieten...
Da beide Schiffe mehrere Tage angedockt waren, lief man sich zwangsläufig öfter über den Weg und kam ins Gespräch.
Javana und veSjoH freundeten sich an und veSjoH erzählte Javana von seinen leiblichen Eltern, die er niemals kennen gelernt hatte.
Javana versprach ihre Kontaktleute mit Beziehungen zu Vulkan aufzusuchen. Einige von ihnen schuldeten ihr bestimmt noch einen Gefallen,
und vielleicht ließ sich so etwas über veSjoH's Mutter in Erfahrung bringen.
Doch im Rahmen des C.E.P. ging sie auf die QTj, was die Suche und die Kontaktmöglich-keiten einschränkte.
Aber als Tal Shiar bekam sie auch das in den Griff.
Auch veSjoH ging zu den Klingonen, was der Sternenflotte nicht sehr gefiel. Überläufer sieht man dort halt nicht gern.
Javana erfuhr recht schnell von dem Überlauf und inzwischen hatte sie auch etwas herausgefunden.
Sie nahm umgehend Kontakt mit ihm auf und sendete ihren Bericht.
Dank diesem Bericht erfuhr veSjoH wer seine Mutter ist, die er wenig später besuchte. Durch sie erfuhr er auch den Namen seines Vaters,
welchen er nacht der Rückkehr von Vulkan kontaktierte und der ihn ins Haus aufnahm.
Javana und veSjoH treffen sich nachdem sie das C.E.P. verlassen hat hin und wieder während der Landurlaube und er erzählt ihr,
dass er inzwischen die Führung des Hauses übernommen hat, wozu sie ihm gratuliert.
"Ich würde auch gerne wieder bei den Klingonen dienen. Das C.E.P. hat mir sehr gefallen." erzählt Javana und ergänzt:
"Aber ich werde zuhause gebraucht."
So verabschiedete sich Javana von veSjoH und flog wieder Heim gen Romulus, während veSjoH noch einige freie Tage hatte.
Zurück an Bord nahm besuchte er nach Dienstschluss Khalestra, die er vor Kurzem zusammen mit Marlok ins Haus aufgenommen hat.
Zusammen mit den beiden hatte er schon so manchen Gegner erledigt.
Außerdem waren sie mit ihren Kenntnissen über das Fertigen und Verbessern von Waffen eine Bereicherung für das Haus nuHpIn'a'.
So betrat er das Quartier von Khalestra und war nicht überrascht, das auch Marlok anwesend war.
"Sag mal Khalestra, du kennst doch Javana, oder?" fragte veSjoH die Waffen-spezialistin. "Klar. Wir waren zusammen auf der QTj.
Ich wusste nicht, dass du sie auch kennst. Wo habt ihr euch kennen gelernt?" gab Khalestra erstaunt von sich und veSjoH erklärte:
"Ich hab sie mal auf Starbase 103 getroffen, als ich noch bei Starfleet war und hab mit ihr ein paar Terraner unter den Tisch gesoffen..."
Schallendes Gelächter brach aus. Seit wann können Terraner saufen, fragte man sich und kam zu dem Schluss, dass sie es nicht können.
"Ohne Javana hätte ich meine leiblichen Eltern wohl niemals kennen gelernt, und ich schulde ihr noch was dafür.
Ich hab überlegt sie ins Haus aufzunehmen. Außerdem kann es nicht schaden, jemanden vom Tal Shiar im Haus zu haben..."
Es bedurfte keiner weiteren Worte. Khalestra hielt das für eine sehr gute Idee und auch Martlok hatte nichts dagegen.
Nicht das veSjoH seine Zustimmung benötigt hätte, aber manchmal konnte es halt nicht schaden sich die Meinung der anderen anzuhören.
Zusammen ist man stark und Meinungsverschiedenheiten schwächen den Zusammenhalt.
Deshalb war veSjoH bemüht wichtige Entscheidungen mit den anderen Hausmitgliedern zu besprechen.
Bisher war man sich zum Glück immer einig gewesen.
Javana fühlte sich von dieser Geste sehr geehrt und auch ihre Vorgesetzten vom Tal Shiar hörten gerne davon,
hatten sie auf diese Art einen Agenten direkt vor Ort...
Allerdings stellte Javana direkt klar, dass es für sie keinen Unterschied macht, dass es kein romulanisches,
sondern ein klingonisches Haus ist, und dass sie keine Handlungen akzeptieren wird,
die dem Haus nuHpIn'a' in irgend einer Art und Weise schaden könnte und dass sie das Haus wenn nötig mit dem Leben verteidigt.
Überrascht war veSjoH, als er Javana etwa einen Monat später auf der loghbIr begegnete. Freudig verkündete sie,
dass sie wieder im C.E.P. ist und dieses mal auf der loghbIr dienen soll. "Ich wollte dich überraschen..." erklärte sie,
und die Überraschung war ihr durchaus gelungen. "Komm mit, das müssen wir Marlok und Khalestra erzählen!" "Wie?" fragte Javana
"Ist Khalestra nicht mehr auf der QTj?"
Scheinbar hatte man sich noch so einiges zu erzählen, und so traf man sich nach Dienstschluss zu Blutwein und Gagh.
Alle Angehörigen des Hauses die in der Imperialen Flotte dienten waren auf einem Schiff vereint.
Möge dies Haus und Schiff zu Ruhm und Ehre geleiten.
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